Backidee: Milchmädchentaler, Schoko-Erdnuss-Berge und die Minions

8 Aug

Donnerstagmorgen, der männliche Teil ist zur Frühschicht, das Verwaltungsrechtbuch liegt  irgendwo in der Ecke (meine Motivation hat mich irgendwie verlassen) und ich habe angekündigt fürs Wochenende zu backen. Was macht man also, man durchstöbert sein Pinterest Board, wälzt Backzeitschriften (vornehmlich meine heiß geliebten Lecker Bakery) und sucht nach dem ultimativen Rezept, dass alle am Wochenende von den Socken haut.

Und so landete ich bei Milchmädchentalern. In meinem Vorratsschrank steht schon recht lang eine Dose Milchmädchen, die nur darauf wartet endlich mal verarbeitet zu werden. Ich hab bisher immer nur davon gelesen, aber es nie ausprobiert, als mir dann vor einiger Zeit im Supermarkt eine Dose in die Hände fiel, konnte ich nicht widerstehen und sie landete – schwupps – in meinem kleinen Einkaufskorb. Heute war dann also ihr großer Tag und sie durfte erstmal für 75 Minuten im kochenenden Wasser baden.

Für den Teig:

100g Zartbitterschokolade (im Wasserbad geschmolzen)

500g Mehl

100g Zucker

80g Kakao

2 Eier

250g weiche Butter

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und ca. 1 Std. im Kühlschrank lagern.

Danach den Teig dünn ausrollen. Dann die Kekse ausstechen. In der einen Hälfte der Kekse in der Mitte ein Loch (Stern, Herz o.ä.) ausstechen. Die Kekse bei 175°C Ober-/Unterhitze ca. 12 Minuten backen.

Danach erstmal vollständig auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit weitere 100g Zartbitterschokolade schmelzen  und mit dem Milchmädchenkaramell (400g Dose) verrühren, solange bis die Masse geschmeidig ist. Dann ein bisschen Füllung auf die Kekse ohne Loch geben und einen Keks mit Loch oben drauf drücken. Die Kekse im Kühlschrank aushärten lassen. Und dann yammi 😀

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Und weil mir ja soo langweilig war, hab ich dann noch gleich weitergebacken.

Als nächstes sollten es dann Schoko-Erdnuss-Berge sein. Berge, weil sie gestapelt echte Berge sind 😉

Dafür

150g Weizenvollkornmehl

100g Weizenmehl

50g Kakao

2 Tl Weinsteinbackpulver

80g Rohrohrzucker

120g Butter

50g Öl

1 Ei

zu einem glatten Teig verkneten und den Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank legen (in Frischhaltefolie gewickelt).

In der Zwischenzeit 50g Erdnusse grob hacken/mahlen.

Den Teig in 3 Teile teilen und die Teile zu Rollen mit ca. 4 cm Durchmesser rollen. Die Rollen in den Erdnüssen wälzen und wieder in Frischhaltefolie wickeln. Nochmal für 2 Std, zurück in den Kühlschrank.

Die Rollen dann in ca. 4mm dicke Scheiben schneiden und auf ein Backblech legen. Bei ca. 200°C Ober-/Unterhitze etwa 12 Minuten backen. Die Kekse dann vollkommen auskühlen lassen.

Für die Füllung 75g Schokolade mit hohem Kakaoanteil schmelzen und mit 115g Erdnussbutter verrühren. Jeweils etwas Füllung zwischen 2 Kekse geben. Dann im Kühlschrank fest werden lassen.

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Und zum Schluss hab ich dann noch Minion-Kekse gebacken.

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Dafür

130g Weizenmehl

70g Weizenvollkornmehl

100g Butter

100g Zucker

1 Ei

1 Päckchen Vanillezucker

verkneten und für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Danach den Teig dünn ausrollen und Kreise ausstechen.

Die Kekse bei 170°C Ober-/Unterhitze ca. 10 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.

In der Zwischenzeit hab ich Fondant (gibt es fertig zu kaufen oder selbst machen, Rezepte dafür gibts im Internet) eingefärbt und ausgerollt. Mit dem gleichen Ausstecher, wie die Kekse hab ich Kreise ausgestochen und auf die noch warmen Kekse gelegt, dadurch verbinden sie sich mit den Kekse, wenn das nicht klappen sollte, einfach etwas Puderzucker mit Zitronensaft verrühren und die Kekse zuerst damit bestreichen. Danach hab ich in anderen Farben weitere, kleine Kreise ausgestochen und die Kekse so verziert, dass sie wie die Augen von Minions. Man kann sie natürlich auch auf jeder andere erdenkliche Art verzieren, was ihr möchtet.

Das wars dann aber auch, bei den derzeitigen Temperaturen hat das auch wirklich gereicht. Nach der Backsession war ich wirklich gerädert, durchgeschwitzt und konnte erstmal duschen gehen, was einen bei ca. 30°C Außentemperatur auch nicht wirklich verwundert.

Ach ja, die beiden Rezepte für die Milchmädchentaler und die Schoko-Erdnuss-Berge hab ich mal wieder bei der lieben Nina gefunden.

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