Mein erstes Mal bei Post aus meiner Küche: „Lasst uns froh und lecker sein“

25 Nov

Ouuh, meine allererste Teilnahme bei Post aus meiner Küche. Wahnsinn, wie aufregend das alles ist. Vorab ein bisschen was zu Post aus meiner Küche. Die drei Bloggerinnen Clara, Jeanny und Rike haben das Projekt Anfang 2012 ins Leben gerufen und rufen seitdem ca. alle 2 Monate dazu auf, sich in die Küche zu begeben, zu einem bestimmten Thema Köstlichkeiten zu zaubern, diese lieb zu verpacken und zu einem ausgelosten Tauschpartner zu schicken. Anmelden kann man sich immer über ihre Homepage www.postausmeinerkueche.de, dort und auf ihrer Facebook-Seite werden auch immer die genauen Infos zum aktuellen Tausch bekanntgegeben. Ich selbst bin auf Jeannys Blog ZuckerZimtundLiebe (zu ihr gibt’s auch einen Beitrag in meinen Favoriten) auf das Projekt aufmerksam geworden und wollte eigentlich schon eher teilnehmen, zum letzten Tauschthema fiel mir jedoch nicht besonders viel ein und so hab ich dann diese Runde abgewartet und dieses Mal sprühte mein Kopf nur so vor Ideen. Das Thema der aktuellen Runde lautete „Lasst uns froh und lecker sein“, etwas klassisch weihnachtliches also. Ich konnte es kaum abwarten, dass ich meine Tauschpartnerin zugelost bekam und in die Küche sprinten und loslegen konnte. Ich hab auch wirklich Glück gehabt und eine superliebe Tauschpartnerin zugelost bekommen, mit der ich schon im Vorfeld etliche Emails austauschen konnte. Vor allem war sie sehr unkompliziert und offen für alle meiner Ideen. Mitunter gibt es ja leicht mal einige Menschen, die an allem und jedem etwas auszusetzen haben und fast nichts essen. Damit hatte ich aber überhaupt keine Probleme und so konnte ich mich dann vergangene Woche in die Küche stürzen und ein tolles Paket für meine liebe Tauschpartnerin zaubern. Mittlerweile ist es auch bei ihr angekommen und laut ihrer Mail hat sie sich sehr gefreut und es hat ihr gut geschmeckt.

Dies hab ich für sie vorbereitet gehabt:

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Marzipanstollen

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175g Butter

180g Zucker

2 Eier

250g Quark

1 Päckchen Vanillezucker

2 Tropfen Bittermandelöl

1 Päckchen Backpulver

500g Mehl

100g Marzipanrohmasse

Zuerst 125g Butter (die restlichen 50g braucht ihr später) mit Zucker, Eiern, Quark und Vanillezucker mit dem Mixer schaumig schlagen. Danach die Tropfen Bittermandelöl dazugeben und unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver sieben und unter die Mischung rühren, bis ihr einen gleichmäßigen Teig habt. Zuletzt das Marzipan in kleine Stücke zerpflücken und unter den Teig kneten. Jetzt könnt ihr am besten 6 gleich große Kugeln formen. Aus denen formt ihr dann gleich lange Stränge. Aus jeweils 3 Strängen formt ihr einen Stollen. Diesen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei ca. 160° C (Ober-/Unterhitze) ca. 1 Std. backen. In der Zwischenzeit schmelzt ihr die restliche Butter und nach jeweils 20 Minuten der Backzeit wird der Stollen damit bepinselt, also nach 20 und 40 Minuten und dann ganz zum Schluss noch einmal. Wenn der Stollen schön hell gebräunt ist, ist er fertig. Am besten bestäubt ihr ihn dann in noch warmen Zustand mit Puderzucker und genießt ihn zum Tee oder Kaffee oder auch zum Glühwein.

Anis-Kristalle

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100g Butter

100g Zucker

1 Ei

1 TL Vanillezucker

1 TL gemahlener Anis

250g Mehl

Aus allen Zutaten knetet ihr eine geschmeidigen Teig, der danach erstmal einige Stunden (gern auch über Nacht) im Kühlschrank (in Frischhaltefolie gewickelt) ruhen muss. Danach nochmal kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. einen halben Zentimeter dick ausrollen und mit einer Ausstechform (es müssen nicht unbedingt Eiskristalle sein) Kekse ausstechen und diese im vorgeheizten Backofen (ca. 150°C Ober-/Unterhitze) ca. 10-12 Minuten hell backen. Wenn die Kekse noch etwas weich sind, wenn sie aus dem Ofen kommen, macht das nichts, sie härten beim abkühlen noch aus. Die Kekse dann am besten auf einem Kuchenrost auskühlen lassen und in einer Dose aufbewahren. Ich habe bei diesen Keksen extra auf einen Guss oder sonstige Verzierung verzichtet, da ich den Anis-Geschmack nicht verfälschen möchte. Die Kekse schmecken besonders gut zum Nachmittagstee.

Milchmädchen-Zimt-Pralinen

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200g Milchmädchen

100g dunkle Kuvertüre

300g weiße Kuvertüre

Zimt

Als allererstes müsst ihr die Dose Milchmädchen (ich hab die gesüßte Kondensmilch von Dovgan genommen, die gibt’s nämlich auch in kleinen 100g Dosen, davon braucht ihr dann 2 Stück oder eben einen halbe Dose Milchmädchen, wobei ihr zuerst die ganze Dose kochen müsst) ca. 2 Std. im Wasserbad kochen. Das Wasser muss dabei auch durchgängig kochen, wenn zu viel verdampft ist, immer mal ein bisschen Wasser nachgießen. Wichtig dabei ist, dass die Dose wirklich verschlossen ist.

Danach lasst ihr die Dose vollständig abkühlen. Das Kochen könnt ihr gern auch schon einige Tage vorher erledigen.

Dann schmelzt ihr die weiße Kuvertüre im Wasserbad, das muss nicht sehr heiß sein, da Schokolade bereits bei 27°C schmilzt (Ich nehme dafür immer zwei aufeinander passende Tupperschüssel und fülle in die untere kochendes Wasser aus dem Wasserkocher und in die obere die Kuvertüre. So lauft ihr nicht Gefahr, dass das Wasser zu heiß wird und die Schokolade grisselig wird, das passiert nämlich leicht, wenn man das Wasserbad auf dem Herd macht.)

Mit der flüssigen Kuvertüre füllt ihr Pralinen-Silikonformen aus und lasst sie etwa 15 Minuten stehen, bis die Kuvertüre leicht anzieht. Danach dreht ihr die Form auf einem Backblech um und lasst die restliche Kuvertüre abtropfen, mit einem Palettenmesser könnt ihr dann gut die überschüssige Schokolade von der Form abziehen. Diese Hülle müsst ihr vollständig trocknen lassen. Sollten sie euch zu dünn sein, könnt ihr die dünnen Hüllen noch einmal mit der abgetropften Schokolade ausgießen und das gleiche noch einmal machen. Wenn ihr die Hüllen fertig habt, schmelzt ihr die dunkle Kuvertüre und rührt das Milchmädchen-Karamell unter die geschmolzene Schokolade, solange bis ihr eine geschmeidige Masse habt. Diese schmeckt ihr dann mit einem TL Zimt ab. Diese Masse füllt ihr dann in die fertigen Hüllen, oben ein bisschen Platz lassen, damit ihr die Hüllen noch verschließen könnt. Wenn alle Hüllen voll sind, noch einmal etwas weiße Kuvertüre schmelzen (dafür könnt ihr auch die abgetropfte verwenden) und die Hüllen damit verschließen. Das ganze jetzt gut durchtrocknen lassen, also ruhig ein paar Stunden oder über Nacht. Danach könnt ihr die fertigen Pralinen aus der Form lösen und in einer verschlossenen Dose aufbewahren. (Nicht im Kühlschrank, aber auch nicht neben der Heizung. Pralinen sind leider was die Temperatur angeht sehr empfindlich, im Kühlschrank schwitzen sie sehr leicht, am besten genießt man sie aber sowieso so schnell wie möglich).

Glühwein-Trüffel

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100g dunkle Schokolade

5 EL Sahne

½ Beutel Glühwein-Quick (gibt’s zu Weihnachten immer im Supermarkt bei den Gewürzen)

etwas hochwertigen Kakao (kein Nesquik o.ä.)

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Sahne in der Mikrowelle erhitzen und das Glühwein-Quick in der Sahne auflösen. Die Sahne dann unter die geschmolzene Schokolade rühren und solange rühren, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Diese bei Zimmertemperatur fest werden lassen (ca. 3-4 Stunden), bis ihr Stücke abbrechen könnt. Jetzt gleichmäßig große Stücke abbrechen und diese mit den Händen zu Kugeln formen. Zwischendurch müsst ihr eure Hände immer wieder mit kaltem Wasser abwaschen, dann lassen sich die Kugeln leichter rollen und kleben nicht so an den Händen. Die Kugeln rollt ihr zum Schluss durch den Kakao und könnt sie dann direkt genießen oder einige Zeit in einer verschlossenen Dose aufbewahren. Wie lange genau sie haltbar sind, konnte ich nicht testen, da sie bei mir immer innerhalb weniger Tage aufgegessen waren.

Außerdem (leider nur auf dem oberen Bild) Punschzucker

Zucker

Zimt

gemahlene Nelken

1 Vanilleschote

gemahlenen Kardamom

Den Zucker mit den restlichen Gewürzen, sowie dem Mark einer ausgekratzen Vanilleschote vermischen (Vorsicht bei den Nelken, eine Messerspitze genügt, bei den übrigen Gewürzen ca. 1 TL auf 200g Zucker) und in einer gut verschließbares Glas füllen.

Den Zucker könnt ihr in heißem Weißwein oder heißem ungesüßten Apfelsaft verwenden (ca. 1-2 EL auf 250ml Flüssigkeit) verwenden. Er verleiht die gewisse weihnachtliche Note 🙂

Das waren die Leckereien die ich für meine Tauschpartnerin gebacken habe. Wenn mein Paket angekommen ist, werde ich darüber auch berichten.

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Eine Antwort to “Mein erstes Mal bei Post aus meiner Küche: „Lasst uns froh und lecker sein“”

  1. Tonia 27. November 2013 um 21:19 #

    Da hast du aber ein interessantes Paket geschnürt.
    Die Aniskristalle hören sich gut an 🙂

    lg
    tonia

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