Meine Backbox von brandnooz

25 Nov

Vor einiger Zeit hatte ich auf facebook gelesen, dass es von brandnooz eine Backbox geben würde. Diese war auch für Nicht-Abonnenten bestellbar und kostete 12,99€, sollte aber einen Warenwert von knapp 20€ haben. Da ich ja allgemein sehr gerne backe und das Konzept solcher Überraschungsboxen prinzipiell auch recht gut finde, dachte ich mir, dass ich damit ja nichts falsch machen könnte und hab einfach mal bestellt. Mitte November kam dann auch endlich die Mail, dass meine Box nun auf dem Weg zu mir sei und nachdem ich einen Tag später meinen Paketboten verflucht hatte (Hatte den ganzen Tag extra auf ihn gewartet und zuhause gelernt, weil laut Sendungsverfolgung meine Box ankommen sollte, kam dann aber doch nicht. Kommt hier aber häufiger mal vor. Ist besonders toll, wenn man krank ist, Medikamente online bestellt und die per Express kommen sollten, der Paketbote seine Tour aus unbekannten Gründen aber einfach mal abbricht.) konnte ich am übernächsten Tag meine Box endlich in den Händen halten. Ich muss ja zugeben, dass ich auf dem einen oder anderen Blog schon ein bisschen gelinst hatte, war einfach zu neugierig und als meine dann doch nicht kam, konnte ich einfach nicht mehr länger abwarten. Als ich meine eigene Box dann in den Händen hielt, war die Freude dennoch riesig. In der Zwischenzeit hatte ich auch noch eine Mail von brandnooz bekommen, dass in der Box noch Cranberries von Kluth enthalten sein sollte, diese beim packen aber vergessen wurden und selbstverständlich nachgeliefert werden würden (apropros: Die könnten so langsam auch mal eintrudeln).

In der Box waren dann folgende Dinge enthalten:

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Backmischung von Milka für Mini – Muffins – ein Naja-Produkt für mich, da ich ja allgemein nicht mit Backmischungen oder Fertigprodukten arbeite, wird aber natürlich dennoch verbacken. Vielleicht, wenn es mal schnell gehen muss.

Sanella – der Klassiker. Kam super an, ist bei mir immer im Haus zu finden, fürs backen einfach das Beste und seinen Preis wert, eindeutig auch dem Motto „Backbox“ entsprechend.

Profi-Back-Mehl von Diamant – Soll aus verschiedenen Weizensorten bestehen und besonders lockere Gebäcke machen. Werd ich sicher mal für einen Hefezopf ausprobieren. Ist mir wahrscheinlich grundsätzlich zu teuer, allerdings hab ich schon häufiger gelesen, dass es schon einen deutlichen Unterschied zwischen Standard 0815-Mehl und diesen Profi-Mehlen geben soll. Ich werd mich überraschen lassen.

Karamellgebäck-Creme Crunchy von Lotus.- Darüber hab ich mich ganz besonders gefreut. Um die bin ich schon im Supermarkt immer umzu geschlichen, sie war mir mit 2,99 aber immer zu teuer, um sie einfach mal zu probieren. Und ich muss wirklich sagen, die ist der Hammer! Superlecker und auch nicht soooo süß, wie man denkt. Schmeckt wirklich richtig nach den typischen Keksen, die es immer im Cafe gibt. Kann ich mir auch durch in der einen oder anderen Weihnachtsgebäckvariante vorstellen und wenn ich die Zeit finden sollte (und sie so lang noch lebt ;)) werd ich da bestimmt noch ein bisschen rumexperimentieren.

Drachenperlchen von Pickerd – Standard Zuckerstreusel, die wahrscheinlich in jede Weihnachtsbäckerei (Zumindest, wer mit Kindern bäckt) gehören. Werden bei mir garantiert auch Anwendung finden. Vor allem sehr schön in grün-weiß, typisch Werder halt 😀

Vollmilch-Kuvertüre von Pickerd – Passt perfekt in meine Pralinenproduktion, die ich ja jedes Jahr zu Weihnachten starte. 100g kosten allerdings knapp 1,20 und das ist mir zu teuer, ich glaub nicht, dass sie so einen Unterschied zu der normalen Kuvertüre (200g/0,89c) ausmacht und werd sie wohl eher nicht nachkaufen.

Succlarose – Süßstoff von Nevella – Süßstoff in einer Backbox, vielleicht nicht so passend, aber sicher auch irgendwie zu verwenden, wenn ich mich auch bischer nicht getraut habe, Süßstoff in Keksen und Co zu verwenden. Erst recht die Anwendung von Flüssig-Süßstoff stell ich mir recht schwer vor. Kommt vielleicht mal in einer Quarkspeise zum Einsatz und dann werde ich mich überraschen lassen, ob er wirklich besser schmeckt, als anderer Süßstoff, der ja gerne mal einen bitteren Nachgeschmack hat.

Eine kleine Flasche Mia Schaumwein von Frexinet – Viele Blogger haben sich darüber beschwert, was Alkohol in einer Backbox zu suchen hat, aber ich habe dafür schon etliche Ideen. Gerade in der Pralinen-Herstellung lässt sich der super verwenden und von seiner Verwendung werdet ihr sicher in den kommenden Wochen hier noch lesen.

Last but not least: Anitas Own Likies – Butterkekse von Hans Freytag – Wieder ein naja-Produkt, weil fertige Kekse brauch auch ich nicht in einer Backbox, die will ich schließlich selbst backen.

Außerdem gabs oben drauf eine Laviva. Die ist ganz praktisch, kauf ich auch zwischendurch, allein schon wegen der vielen Rewe und Penny Gutscheine. Diese enthält dazu noch das eine oder andere Plätzchenrezept, in denen man die anderen Dinge verbacken kann.

Wie gesagt fehlen die Kluth Cranberrys, auf die ich schon gespannt warte, die sind nämlich eine leckere Alternative, zu den von mir verhassten Rosinen, die leider in vielen Weihnachtsgebäcken vorkommen (allen voran Stollen, den ich sonst eigentlich sehr gern mag, aber es sieht immer nicht so toll aus, wenn man beim Sonntagskaffee die Rosinen da rauspopelt).

Die Box hat (wenn man die Cranberrys mitrechnet) einen Gesamtwert von knapp 22,50€. Da finde ich, dass 12,99 (bzw. 9,99 für Abonnenten) ein fairer Preis ist. Zudem bin ich auch recht zufrieden, da ich mit fast allem etwas anfangen kann und auch fast alle Produkte bei mir in der Weihnachtsbäckerei Verwendung finden werden. Die große Kritik manch anderer kann ich deshalb nicht unbedingt nachvollziehen, aber jeder hat ja bekanntlich seine eigene Meinung. 🙂

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