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Backidee: Schoko-Lava-Kuchen mit Mango

8 Feb

Schokolade beruhigt die Nerven! Und macht glücklich! Das sind einfach Tatsachen, es gibt bestimmt etliche Wissenschaftler, die jetzt aufschreien und mir sicher ihre zahlreichen Theorien um die Ohren hauen, in denen sie mir das Gegenteil beweisen. Aber ich glaub daran und da meine Nerven so langsam aber sicher  doch mit mir durchgehen, kann ich gar nicht genug Schokolade im Haus haben und da mein Liebster schon lange einmal Schokokuchen mit flüssigem Kern wollte, war das heute die perfekte Gelegenheit. Außerdem ist sonntags mein lernfreier Tag, so dass ich auch die Zeit dafür hatte. Allerdings sind die kleinen Sünden recht schnell zubereitet, also nicht nur was für freie Tage. IMG_5649 Ihr braucht dafür folgendes (hat man als Schoko-Junkie eigentlich auch immer alles Haus): 100g Butter 100g Zartbitter-Schokolade (je höher der Kakaoanteil, umso besser) 100g Zucker 2 Eier 4 EL Mehl Als erstes solltet ihr (Ganz wichtig!) den Backofen vorheizen (Ober-Unterhitze, 210°C), damit ihr später die Zeit genau einhalten könnt und nicht umrechnen müsst, weil ihr noch die Aufheizzeit mitrechnen müsst. Danach gebt ihr die Butter und die zerbrochene Schokolade in eine mikrowellengeeignete Schüssel und erhitzt beides bei ca. 600 Watt für 1-2 Minuten. Wenn die Schokolade nicht ganz flüssig ist, macht das nichts. Dann einfach so lange rühren, bis sie in der flüssigen Butter geschmolzen ist. Danach gebt ihr den Zucker und die Eier dazu und schlagt alles mit dem Schneebesen ein paar Sekunden geschmeidig. Danach hebt ihr das Mehl unter und gebt den Teig in die Förmchen (ich hab ein Muffinblech aus Silikon genommen). Es gehen auch andere Förmchen, die sollten dann aber gebuttert sein, damit ihr die Kuchen hinterher gut stürzen könnt. Der Teig ergibt ca. 7 kleine Kuchen. Dann ab in den Ofen und 10 Minuten backen. Wenn die Oberfläche dann noch weich ist, noch mal 3 Minuten länger im Ofen lassen, aber wirklich nur so lange, bis die Öberfläche fest erscheint, sonst wird das nichts mehr mit flüssigem Kern. Dann holt ihr die Formen aus dem Ofen und lasst sie kurz (3-5 Minuten) abkühlen und stürzt sie dan auf einen Teller. Ihr könnt den Kuchen so pur essen oder wie ich ein bisschen Creme fraiché und ein paar Mangostreifen dazugeben. Der Kuchen ist unglaublich lecker und wirklich richtig schön flüssig in der Mitte, genau so, wie es sein soll. 😀

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Backidee: American Toffifee Cookies

13 Aug

Heute mal etwas sündhaft leckeres, mit vielen vielen Kalorien 😀

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Zutaten:

125g Butter

175g Rohrzucker

15g Vanillezucker

2 EL Vanilleextrakt

1 Ei

1 TL Natron

200g Mehl

20 Toffifee

Butter, Rohzucker, Vanillezucker und Vanilleextrakt mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen. Dann das Ei unterrühren. Natron und Mehl mischen und mit der Butter-Zucker-Mischung zu einem klebrigen Teig verrühren. Die Toffifee vierteln und unter den Teig mischen. Den Teig zu ca. 12 gleich großen Kugeln formen und diese mit sehr großen Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
Bei 150°C (Ober-und Unterhitze) ca. 15 Minuten backen, bis die Kekse an den Ränder knusprig braun werden. Sie sollen in der Mitte noch weich sein. Die Kekse zum auskühlen auf ein Gitter legen.

Backidee: Berliner – Nicht ohne Kalorien, aber ohne Fett ;)

2 Mrz

Es ist Karnevalszeit (hier im hohen Norden nicht wirklich) und dazu gehören unweigerlich auch Berliner (oder Krapfen). Diese Leckereien sind wirklich immer superlecker, nur leider ja auch nicht gerade kalorien- und fettarm. Auf die Kalorien wird man kaum verzichten können (Marmelade muss sein ;), aber ich habe mir jetzt mal eine Variante ohne Fett überlegt.

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Ihr braucht: 200g (+ etwas mehr) Mehl, 50g Zucker, 75ml lauwarme Milch (+ etwas mehr), 1/2 Würfel frische Hefe, 1 Ei, ca. 9 TL eurer Lieblingsmarmelade

Als erstes macht ihr in das Mehl eine Mulde. In diese Mulde bröckelt ihr die Hefe, dazu gebt ihr den Zucker und die lauwarme Milch. Solange verrühren, bis die Hefe aufgelöst ist und dann knetet ihr das Mehl unter. Der Teig wird jetzt sehr trocken, also gebt jetzt noch das Ei (Gr. M) dazu. Nun klebt der Teig sehr, das macht aber erstmal nichts. Jetzt lasst den Teig an einem warmen Ort, zugedeckt ca. 20 Minuten gehen. Dann knetet ihr noch etwas Mehl unter, ca. 50g Mehl bzw. so viel das der Teig nicht mehr klebt und sich gut ausrollen lässt. Das macht ihr jetzt auch und stecht mit einem Glas (oder Ausstecher) Kreise aus. Die Teigreste verknetet ihr immer wieder, bis der Teig aufgebraucht ist. Die Teigrohlinge lasst ihr dann nochmal 15 Minuten gehen. In der Zwischenzeit heizt ihr den Backofen auf 200°C (Ober-und Unterhitze) vor. Unten in den Backofen stellt ihr eine feuerfeste Schüssel mit Wasser. Dann kommen die Teigrohline in den Ofen für  ca. 15 Minuten. Die Berliner dabei immer wieder mit etwas Milch bepinseln (ca. 4 mal). Während die Berliner im Ofen sind, füllt ihr schonmal einen Spritzbeutel mit langer, spitzer Tülle mit eurer Lieblingsmarmelade. Direkt nach dem Backen füllt ihr die Berliner mit der Marmelade. Zum Schluss könnt ihr die Berliner noch mit Puderzucker oder Guß bepudern oder bepinseln. (c nehm nächstes Mal lieber Guß, weil der Puderzucker leider schlecht an der Oberfläche haftet oder ihr bepinselt die Berliner vorher nochmal mit etwas Milch und gebt dann die Puderzucker drüber).

Die Berliner sind mindestens genauso gut, wie die echten, wenn nicht sogar noch etwas besser, da sich zumindest das schlechte Gewissen hierbei etwas in Grenzen hält. Zumindest bei mir 😀

Backidee: Roggenmischbrot mit Kräuteradern

1 Mrz

Es gibt doch nichts schöneres, als frischgebackenes Brot.

Deswegen hab ich hier ein recht einfaches, aber superleckeres Rezept für euch 🙂

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1. Zuerst mischt ihr 250g Roggenmehl mit 250g Weizenmehl. In das Mehl formt ihr eine Mulde, in die ihr einen Würfel frische Hefe bröckelt.

2. Dazu kommen jetzt 250ml lauwarmes Wasser. In der Mulde rührt ihr jetzt so lang, bis die Hefe aufgelöst ist. Dann verknetet ihr alles zu einem geschmeidigen Teig. Danach solltet ihr ihn mit einem Handtuch abdecken und ihm 30 Minuten Ruhe an einem warmen Ort gönnen.

3. Sollte der Teig jetzt noch zu klebrig sein gebt noch etwas Mehl hinzu. Dann füllt ihr 1/3 des Teiges in eine gefettete und mit Mehl bestäubte Backform. Auf den Teig kommen jetzt ein paar Flöckchen Butter und ca. 2 EL Kräuter (ich hab eine Tk-8-Kräutermischung genommen, ihr könnt das aber auch variieren oder frische Kräuter verwenden). Dann gebt ihr wieder einen Drittel des Teiges oben auf und macht das ganze mit den Kräutern nochmal. Jetzt kommt der restliche Teig oben auf. Jetzt sollte das Brot nochmal 15 Minuten ruhen.

4. Jetzt heißt es ab in den vorgeheizten Backofen bei 200°C (Ober-und Unterhitze) für ca. 45-50 Minuten. Nach ca. 30 Minuten könnt ihr das Brot nochmal mit ein paar Kräutern bestreuen.

5. Nach der Backzeit das Brot aus der Form stürzen und auskühlen lassen.

Zum Schluss noch einen Tipp, allgemein für alle Brote und Brötchen: Wenn ihr eine besonders schöne und krosse Kruste wollt, stellt unten in den Backofen eine feuerfeste Form mit etwas Wasser. Das sorgt dafür, dass das Brot besonders gut aufgeht und eine tolle Kruste bekommt.

Backidee: Rotwein-Mousse

1 Mrz

Wer kennt das nicht, zum Essen gibt es ein schönes Glas Wein und dann steht die offene Flasche Wein die ganze Zeit in der Küche, weil keiner ihn mehr trinkt. Hier ist es zumindest so, da wir wenn wir Wein überhaupt mal trinken, ihn nur zu gutem Essen trinken und der Rest dann unweigerlich gern mal im Abfluss landet, da keiner von uns mehr als ein Glas trinkt. Dieses Mal hab ich mir eine ganz leckere Reste-Verwertung überlegt, die auch ziemlich gut an kam.

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Leckeres Rotwein-Mousse

Vorab, ich hab das Rezept auf dem Bild mit anderen Mengenangaben zubereitet, aber festgestellt, dass auf die Menge Rotwein ruhig mehr Sahne und Eischnee darf, deswegen bitte nicht wundern, wenn ihr das Rezept nachkocht und es nicht so wie auf dem Bild aussieht.

1. Als allererstes löst ihr ein Päckchen gemahlene Gelatine in 50ml Wasser auf und lasst es kurz quellen. Dann könnt ihr schon mal 70g Zucker abwiegen und 300ml Rotwein (welcher bleibt euch überlassen) abmessen.

2. Jetzt löst ihr die Gelatine in einem Topf auf niedrigster Stufe auf und gebt dann den Wein und die Hälfte des Zuckers dazu. Solange rühren, bis der Zucker aufgelöst ist. Dann lasst ihr es einmal aufkochen. Danach füllt ihr die Masse in ein hohes Gefäß um (dann kühlt es schneller runter) und lasst es einige Zeit abkühlen, am besten so, dass die Masse lauwarm ist.

3. Jetzt schlagt ihr 400g Sahne steif und stellt diese im Kühlschrank kühl.

4. Als nächstes trennt ihr zwei Eier. Das Eiweiß schlagt ihr mit einer Prise Salz steif und stellt es zu der Sahne in den Kühlschrank. Das Eigelb schlagt ihr mit dem restlichen Zucker dick cremig auf (bis es fast weiß ist) und lasst dann langsam, während ihr es aufschlagt, die Rotweinmasse dazu laufen.

5. Jetzt hebt ihr zuerst die Sahne (lasst ruhig etwas für die Deko über) unter die Rotwein-Eigelb-Masse und zum Schluss vorsichtig das Eiweiß unterheben. Die Masse ist jetzt sehr flüssig, aber keine Angst, das wir noch fester.

6. Die Masse füllt ihr jetzt um (bspw. in Weingläser) oder lasst sie in der Schüssel und stellt diese für einige Stunde, mindestens 4 Std. kühl, damit die Gelatine anziehen kann.

7. Jetzt noch mit der restlichen Sahne garnieren und fertig 😀

Backidee: Peanutbutter-Cups

1 Mrz

Soo, viele von euch wissen ja, dass ich ein kleiner Erdnussbutter-Junkie bin. Ich bedauere es ständig, dass es hier in Deutschland einfach so wenig Erdnussbutter-Produkte gibt. In solchen Momenten möchte ich am liebsten in den USA leben. Klar, gibts es auch einige Produkte, die man hier über den Import beziehen kann, ist ja nur leider immer so teuer. Gerade die Rees*s Peanutbutter-Cups haben es mir so ziemlich angetan, leider bekommt man sie, zumindest in Bremen, nirgends im normalen Handel und übers Netz sind sie mir auf Dauer einfach zu teuer. Deswegen hab ich mir jetzt meine eigenen Peanutbutter-Cups geschaffen und die sind mindestens genauso gut, wenn nicht sogar noch besser 😉

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Deswegen kommt hier das Rezept der kleinen Kostbarkeiten.

1. Zuerst solltet ihr 150g Schokolade im Wasserbad schmelzen (Vorsicht, dass die Schoki nicht zu heiß wird, sonst wird sie grau und das kein Wasser in die Schoki kommt), da könnt ihr selbst entscheiden, welche Sorte ihr nehmt, ich hab in diesem Fall jetzt Vollmilch-Schokolade genommen.

2. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, gebt ihr jeweils ein kleines bisschen der flüssigen Schokolade in eine Silkon-Pralinenform (es müssten auch Papierförmchen gehen), grad so viel, dass der Boden komplett bedeckt ist. Das lasst ihr jetzt ca. 15 Minuten stehen, bis die Schokolade fest wird.

3. In der Zwischenzeit könnt ihr einen Spritzbeutel oder auch einen Gefrierbeutel vorbereiten, in den ihr ca. 3 EL Erdnussbutter (ich nehm gerne die holländische, da diese keinen Zucker enthält und nicht so süß ist) füllt. Solltet ihr einen Gefrierbeutel genommen haben, schneidet unten eine kleine Ecke ab.

4. Jetzt füllt ihr die Förmchen mit der restlichen Schokolade auf, so dass diese zu ca. 1/2 gefüllt sind. Es sollte eigentlich auch noch etwas Schokolade über bleiben.

5. Nun spritzt in jedes Förmchen in die Mitte der Schokolade etwas Erdnussbutter. So viel, dass die Förmchen fast ganz gefüllt sind. Am besten wirklich schön mittig spritzen, sonst habt ihr die Erdnussbutter später außen und nicht als Füllung in der Schokolade.

6. Sollte oben noch etwas von der Erdnussbutter sichtbar sein, könnt ihr dies nun mit der restlichen Schokolade verstecken. Dann müsst ihr die Pralinen nur noch richtig fest werden lassen und aus der Form lösen und dann heißt es: genießen!

Backidee: Chai-Latte-Schnecken mit Vanille-Karamel

1 Jan

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Eine leckere Nascherei für zwischendurch 🙂

Zutaten:

75g Weizenmehl

75g+45g Vollkornmehl

100g Zucker

1 Ei

150g Butter

50g Kakao

5g Chai-Latte Pulver

15 weiche Karamellbonbons (bspw. Durchbeißer von Storck)

3 El Milch

1 El Vanilleextrakt

 

Als ersten mischt ihr 75g Weizenmehl mit 75g Vollkornmehl, 100g Zucker, dem Ei und der Butter, das wird so lange mit dem Mixer geknetet, bis ihr eine homogene Masse habt.

Diese Masse teilt ihr in zwei Hälften. In die eine Hälfte knetet ihr 50g Kakaopulver und wickelt ihn dann in Frischhaltefolie. In die andere Hälfte knetet ihr 45g Vollkornmehl und 5g Chai-Latte-Pulver.  Den Teig wickelt ihr ebenfalls in Frischhaltefolie und beide Teige kommen dann für 1 Std. in den Kühlschrank.

Danach werden beide Teige auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausgerollt und aufeinander gelegt. Ich mach das extra auf einer Silikon-Backmatte, dann lässt es sich besser rollen. Die beiden Teigplatten werden dann, wie eine Biskuitrolle, aufgerollt. Diese Wurst wird dann in ca. 1cm dicke Scheiben geschnitten und diese auf ein Backblech gelegt. Mit einem Kugelausstecher (es geht auch ein Teelöffel) werden in die Teigscheiben Mulden gedrückt.

Die Kekse werden dann ca. 15 Minuten bei 175°C Ober- und Unterhitze gebacken. Dabei wölben sich die Mulden wieder etwas nach oben, die müssen dann in die noch warmen Kekse wieder eingedrückt werden.

Dann schmelzt ihr unter ständigem Rühren die Karamellbonbons mit der Milch und dem Vanilleextrakt in einem Topf, vorsicht das wird superheiß. Die Masse füllt ihr dann mit einem Teelöffel in die Mulden und lasst die Kekse vollständig auskühlen und dann guten Appetit 🙂